Schmutzwasser-Kreiselpumpe

Bei größeren Überschwemmungen und Überflutungen reichen die vorhandenen Pumpen der Feuerwehren und des THW oft nicht mehr aus. Im Rhein-Lahn-Kreis steht für diesen Fall eine mobile Hochleistungs-Schmutzwasserpumpe zur Verfügung.

Es handelt sich um eine Kreiselpumpe der Firma Börger, diese hat ein Fördervolumen von 5.000 Liter pro Minute. Das heißt, dass in einer Sekunde etwa 80 Liter gepumpt werden. Oder anders ausgedrückt: die Pumpe kann in zwei Sekunden eine Standard-Badewanne leer saugen.

Diese Mengen müssen natürlich auch transportiert werden - entsprechend groß fallen auch die insgesamt vier Schläuche aus, die an die Pumpe angeschlossenen werden. Jeder von ihnen besitzt einen Durchmesser von 15 cm. Zwei Saugschläuche saugen die Flüssigkeit an und zwei weitere Schläuche leiten sie wieder ab.

Zum Transport des Zubehörs wird der MLW IV eingesetzt.

 

Technische Daten
Baujahr2005
HerstellerBörger
MotorDiesel-Motor
Förderleistungca. 300 / h
Korndurchlassgrößeca. 70 mm
Saughöheca. 5 m


Die Vorteile der Börger Drehkolbenpumpe:

  • Die große, direkte Einlassöffnung ermöglicht hochviskosen Medien und steifen, klumpigen Teilen direkten Zugang in den Verdrängerraum. 
  • Das Medium durchläuft einen kurzen Weg durch den Pumpeninnenraum, wodurch eine schonende Förderung garantiert wird. 
  • Bei faserigen Materialien ist ein Verstopfen oder Wickeln nahezu unmöglich. 
    Mit dem zu fördernden Medium kommen nur das Pumpengehäuse, die Drehkolben und die Wellenabdichtungen in Berührung. Die weiteren Antriebselemente sind mediumunberührt.
  • Wegen des Schnellschlussdeckels und der einseitigen Lagerung sind alle vom Fördermedium beanspruchten Teile einfach und schnell zugänglich. Sie können, ohne Demontage der Rohrleitungen oder der Pumpe selbst, leicht gewechselt werden. 
  • Die schraubenförmigen Drehkolben bewirken eine pulsationsarme Förderung.
  • Alle Verschleißteile können am Betriebsort der Pumpe vom betriebseigenen Personal gewechselt werden. Das bedeutet kurze Stillstandzeiten sowie geringe Wartungskosten.