Großer Familientag in der Unterkunft

Nach langen Vorbereitungen war es endlich soweit. Am 05. Mai 2012 hatte die THW-Jugend Lahnstein ihren Familientag in der Unterkunft in Friedrichssegen.

Seit Januar waren die Jugendlichen mit diesem Projekt beschäftigt. Verschiedene Gruppen wurden gebildet und dieser Tag somit vorbereitet.

Am Vormittag richteten die Jugendlichen und ihre Betreuer die große Fahrzeughalle und die einzelnen Stationen her. Gegen 13.00 Uhr trafen Eltern, Großeltern, Geschwister sowie der Landesjugendleiter der THW-Jugend Rheinland Pfalz, der Ortsbeauftragte Winfried Baum und eine Mitarbeiterin der THW Geschäftstelle Koblenz in der Unterkunft ein.

Die Gäste hatten die Möglichkeit sich im ganzen Ortsverband umzuschauen und lernten so z.B. die Verwaltungsräume, den Funkraum und die vielen Fahrzeughallen kennen. Die Jugendlichen zeigten ihnen die Fahrzeuge, verschiedene Geräte und natürlich ihren neu eingerichteten Jugendgruppenraum.

Eine Bilderpräsentation ließ viele Aktionen, wie zum Beispiel Bundesjugendlager in Wolfsburg, Landesjugendlager in Germersheim, Besuch im Kletterpark, Teilnahme an Karneval, Vorführung auf der Buga, ein Übungstag mit Bau einer Seilbahn und Vermisstensuche, Teilnahme an der Schlauchbootregatta, Besichtigung der Berufsfeuerwehr Koblenz, die Weihnachtsfeier mit Eltern und Geschwister an der Früchter-Hütte und vieles mehr in Erinnerung rufen.

In der großen Fahrzeughalle konnte die Eltern Stiche und Bunde ausprobieren und die große Plakatwand betrachten, welche die Jugendlichen im Vorfeld selbst erarbeitet hatten.

An einem Dreibock, gebaut aus dem EGS (Einsatz-Gerüst-System) war der Spreitzer befestigt, sodass die Gäste ihn ohne großen Kraftaufwand bedienen konnten. Aufgabe war, eine Wasserbombe von einem Behältnis zum anderen zu befördern, ohne dass diese zerplatzte. Um den Schwierigkeitsgrad etwas zu erhöhen, haben die Jugendlichen zwei Reiszwecken an der Spitze befestigt. Dies hinderten aber wenige, denn viele Gäste probierten diese Technik aus.

Wie helfe ich einer brennenden Person? Der Jugendbetreuer zeigte den Gästen dies, indem er eine Übungspuppe anzündete und mit einer Brandschutzdecke löschte. Auch dies probierten mutige Eltern aus.

Nach einer Kaffee- und Kuchenpause präsentierte die Jugendgruppe eine kleine Übung. Eine „Verletzte Person“ (Holzdummy) lag unter einer schweren Betonplatte. Aufgabe war, diese Betonplatte mittels Hebekissen und Zahnstangenwinde anzuheben, die Person zu retten und ihr Erste Hilfe zu leisten. Schritt für Schritt wurde diese Vorführung von Jugendbetreuer Maik kommentiert, damit die Gäste die einzelnen Schritte nachvollziehen konnten.

Zum Abschluss des gelungenen Festes ließen es sich manche Gäste nicht nehmen, eine kleine „Spritztour“ mit dem GKW 1 zu machen.